Täglich laufen ? Ja oder Nein?

Ich bin zur Zeit in Vorbereitung zu meinem ersten Halbmarathon Anfang Oktober.

31. Juli 2010
Täglich laufen ? Ja oder Nein?

Hallo zusammen,
ich bin zur Zeit in Vorbereitung zu meinem ersten Halbmarathon Anfang Oktober.
Ich laufe nach einem Trainigsplan und das geht wunderbar. Meist laufe ich jetzt so zwischen 7 und 17 km, zwischendurch auch Tempoläufe.
Ich will eine Zeit zwischen 2.00 und 2.20 h laufen, und ich denke, das krieg ich hin.
Nun meine Frage: die nächsten drei Wochen habe ich jetzt Urlaub und schon die Möglichkeit jeden Tag ein bischen zu trainieren. Lust habe ich immer, und es treibt mich hinaus, aber ist es sinnvoll und überhaupt gut für meinen Körper?

Danke für eure Antworten.

Liebe Grüße
Jade
31. Juli 2010

... wir haben im Urlaub (( im Euronat) auch die Gelegenheit täglich mit einer Gruppe zu laufen, lassen aber eine Trainingseinheit in der Woche aus. Der Körper benötigt Zeit, die Trainingsreize zu adaptieren. Wenn der Wechsel der Trainingsreize, aber auch eine Erholungsphase fehlt, ist der Trainingseffekt gering, bzw es droht die Gefahr des Übertrainings.
31. Juli 2010
Hallo Jade,

einfach auf den Körper hören. Wenn Du keine Probleme bekommst, kannst Du machen was Du willst. Persönlich halte ich es für besser, nur alle 3 Tage einen längeren Lauf zu machen (so ab 10km) und die Tage dazwischen nur so 3 Kilometerläufe zum lockern der Muskulatur und die auch ganz locker und relaxed. Es geht ja nicht nur um die Muskeln, sondern auch um die Gelenke, deren Verschleiß Du erst spürst, wenn es schon zu spät ist. LG Michael
01. August 2010

Einen Tag nur einlaufen und dann echte Tempoläufe machen.
5 mal 400 m. Natürlich mit sehr langen Pausen dazwischen. (Puls im Auge haben. Danach ein Tag frei oder einen anderen Sport wie Schwimmen.
01. August 2010
kein patentrezept

hallo,

da ich ein freund von individueller trainingsgestaltung bin, sollte zwar grundsätzlich jeder das tun, was ihm am besten taugt bzw. am meisten weiterbringt, aber für mich persönlich kann ich mich nur meinen vorrednern anschließen: denke, dass zuviel training (sprich jeden tag) für den freizeitbereich zu viel des guten ist. für mich persönlich habe ich entschieden da lieber 1-2 tage pro woche komplett auszulassen und auch sonst immer wieder mal abwechslung zu suchen (eine rad- oder schwimmeinheit z.b.)

grüße!
aktiv
01. August 2010

@ Jade

Also wenn du 2 Stunden auf HM vorhast, sag ich mal ist das kein besonders schnelles Tempo, dafür musst du mit Sicherheit nicht sehr viel Lauftraining absolvieren, ausserdem solltest du wissen Training alleine bringt dich nicht nach vorne sondern ist NUR in verbindung mit Regeneration effektiv..
Abgesehen davon ist Laufen ein sehr monotoner Bewegungsablauf bei dem nur recht wenig Muskeln beansprucht werden. Wenn du also zuviel läufst vernachlässigst du viele andere Muskeln.
Deshalb immer einen Ausgleich machen sonst ergeht es dir im Alter auch so wie vielen Lauffettischisten die nur noch Gelenkprobleme haben!!
Einseitiges Laufen ist nämlich nicht gerade die gesündeste Sportart für den Körper.

Dir würde ich raten bis Oktober mal Schnelligkeit zu trainieren und nicht zu viele langsame Läufe machen. Dazu gehören auch Wettkämpfe über 5 oder 10km wenn du das machst kommste bestimmt auch auf ne schnellere Zeit als du vor hast!!

Eines istz immer wichtig zu wissen langsame Läufe machen NICHT schnell !!!
01. August 2010
meine gedanken zum thema:

eingestreute aktive regenerationsläufe (unter 60% max HF) dürften nicht schaden. man komnmt da jedoch gefühlt nicht von der stelle *zwinker*

m.e. ist das gesamt-km-pensum pro woche wichtig. habe in erinnerung, das eine leistungssteigerung von 10% pro woche ok ist. viele kurze läufe sollten passen, wenn ein langer lauf nicht vernachlässigt wird.

langsame läufe trainieren die fettverbrennung; muskulatur lässt sich schneller trainieren und aufbauen. im steffny gibt´s jeweils ein bahntraining pro woche (6 wochen plan für hm). runden im stadion nerven zwar, sind aber genau vermessen. über die maßen wird langsam gelaufen. es sind nicht die traingstars, die am ende durchkommen *zwinker* denn die volle distanz am stück taucht im trainingsplan nicht auf.

ansonsten höre auf deinen körper. bei schmerzen im knie direkt runter mir dem pensum bzw. aussetzen. wenn du am boden klebst, aussetzen. laufen ist quälerei, aber nur ein gesunder körper kann trainiert werden.

nach möglichkeit nicht auf asphalt trainieren, sondern alternativen suchen. waldboden ist super.

10-km testrennen wäre wichtig zur positionsbestimmung; dein körper leistet unter adrenalin erstaunliches mehr.
02. August 2010
individuell

Hallo Jade!

Also ich schließe mich der Grundaussage von Aktivposten an.
Es gibt kein Patentrezept für's Training - sorry an alle anderen!
Du musst es für dich selbst herausfinden, was und wie gut es für dich ist.
Laufen ist ne Lebenseinstellung.
Versuche mal dein Läufchen zu machen und dann am nächsten Tag vielleicht nicht ganz so schnell ranzugehen.
Wenn du schon morgens beim Aufstehen Muskelkater oder andere Schmerzen hast, lasse es, aber merkst du nix, dann lauf einfach! :o)

Ich persönlich halte es nach Lust und Laune, da ich ne gute Grundausdauer habe ... morgens laufe ich und nach dem Mittag fahre ich Rad, so bis 120km - bin kein Triathlet! Ist nur Hobby - einfach draußen sein und Natur genießen!
Ich habe es auch schon geschaft, eine Woche vor nem Lauf (HM), jeden Tag zu laufen, allerdings mit drei Tagen Pause vor dem Wettkampf ... und es hat was gebracht!

Also dann, viel Spaß beim Weitertrainieren!
Viele Grüße
Frank

PS: wie gesagt, alles Individuell abstimmen, wenn's gar nicht mehr geht ... fragen sie ihren Arzt oder Apotheker ;o)
11. August 2010
Halbmarathon

Hi,

ich bin vor genau 11 Tagen in Rostock den Halbmarathon gelaufen. Da ich erst seit 10 Monaten jogge, weiß ich, dass das eine super Leistung von mir war. Ich habe die Strecke in einer Zeit von 2 Stunden 28 Minuten absolviert. Wäre aber schneller (habe durch eine Trittverletzung ) fast 25 Minuten verloren!

Ich trainierte 2x die Woche trotz Hitze. Die Strecken beliefen sich immer auf ca. 7-14 Kilometer.

4 Wochen vor dem Halbmarathon, kam 1 Tag zusätzlich - also 3x die Woche - davon war eine Strecke kürzer, dafür aber alle 900 m ein Sprint von 900 m.

2 Wochen vor dem Event, bin ich nur 1x die Strecke komplett gelaufen und habe noch 2 Km drauf gelegt. So war ich mir sicher, sollte man sich "verlaufen", dass da noch ne Reserve mobilisierbar ist.

Wichtig war für mich auch die Ernährung, da ich unterzuckert bin!

Also viel Obst, viel trinken und viele Kohlenhydrate!

So gelang es mir, beim Marathon - auch mal Spitzenwerte von 4:04 Minuten auf 1 Runde (Km) zu haben!


Ich wünsche dir viel Erfolg und vor allem - Durchhaltevermögen!
12. August 2010

@ Zuckerschnecke
Dein Trainingsplan ist leider nicht gerade empfehlenswert und genau das Gegenteil einer optimalen Plans, man trainiert normalerweise ind der trainingsphase öfter als dann in der Wettkampfphase also je nähre du an deinen Wettkampf kommst desteo mehr ist regeneration und weniger Training angesagt!

Wenn du mehr wissen möchtest, schreib mich mal an!!
05. Juli 2011
Training ,

ich laufe meist nur noch abends.....
jeden 2. oder 3. Tag je nach Lust und Befinden .
Da ich in Hamburg keinen Laufpartner finde der ein schnelleres Tempo beim Laufen bevorzugt laufe ich mit Musik und alleine !
Für 7,5 km brauche ich derzeit 33:31 min !!!
09. Januar 2012
@vulcanrider

kann mich ihrem Artikel nur anschließen.....
muss aber jeder für sich selbst herausfinden,was gut für ihn ist.
25. Januar 2012
Vieeel Krafttraining!

Hallo zusammen,
wie oft gesagt wird,muß jeder sein Training selbst herausfinden.Bei mir ist es seit 3 Monaten so, dass ich nahezu täglich "Alternativsport" im Studio mit Kurs (Spinning,Kraft,Bauch, Rücken...)en usw. mache und tatsächlich wieder schneller geworden bin. Krebste ich Anfang des letzten Jahres auf 10km bei 45-46 min. rum, so habe ich vergangenes WE erstmals wieder unter 43min. gelegen und möchte den Helgolandmarathon gerne in 3:30 h packen. Ich habe für mich festgestellt, dass viel Kraftsport durchaus hilfreicvher sein kann,als Kilometer zu schrubben,was mir aber im Hinblick auf den Marathon wohl nicht ganz erspart bleibt,obwohl ein Rennen reine Kopfsache ist und durch Willen gesteuert wird. Das kann beim nächsten Eintrag hier eines anderen schon wieder anders sein?! Wer Lust hat, mit nach Helgoland zu kommen(lohnt sich wirklich!),möge sich bitte melden!
Christoph
25. Januar 2012
@ jade

hallo...

also grundsätzlich ist es schon so, das jedes training individuell ist und auch anschlägt... täglich laufen ja oder nein hängt von ganz vielen parametern ab... das wichtigste ist aber, ob man einsteiger ist oder schon mehrere jahre läuft... ich sage ganz bewusst läuft, denn ein radfahrer ist von den beinmuskeln sehr gut bestückt, aber sein körper kennt den aufprall eines läufers nicht mit jedem schritt!
wenn ich einen marathon laufen möchte ( unter 2:32h derzeit) dann muss ich jeden tag trainieren... aber das training muss mit regenerationsläufen gestaltet werden...
für die anfänger rate ich immer einen leistungstest, zur bestimmung der einzelnen bereiche und vor allem, dem laktat! nur dann ist es sinnvoll, sich zeiten vorzunehmen und verletzungen vorzubeugen... es sagt sich immer leicht, naja, jetzt gehe laufen... aber steckt sehr sehr viel dahinter! krafttraining kann ich nur bedingt raten! rumpf und stabilität zu stärken ist ein muss und fürs ganze jahr gedacht! im winter verstärkt krafttraining der beine, reicht aber einmal die woche aus... lieber lauf abc und bergläufe...aber mit der richtigen technik!
ich könnte noch soviel schreiben...
ach ja, ohne werbung zu machen... das große laufbuch von herbert steffny ist für einsteiger sehr gut! alles andere wäre zu hart und motivationslos!

glg

michael
25. Januar 2012

Wer im "Alter" vor hat noch Leistungssport zu machen, der sollte auf jeden Fall sich einem Sport medizinischen Test unterziehen und damit meine ich nicht den beim normalen Sportarzt, sondern den in den Sport medizinischen Zentren (Landessportbund anfragen) . Das machen auch alle "jungen" Sportler, für die ist der Test auch insoweit Kostenfrei, wenn sie Kader sind. So liegt die Kostenbeteiligung so um die 200,- € . Die sich aber unbedingt lohnen. Dazu noch eine permanente Betreuung durch einen qualifizierten Sportarzt. Wenn möglich sollte der ein Stoßwellen Gerät besitzen. Zwar sehr schmerzhafte aber gute Therapie für Muskelverhärtungen durch hoch belastendes Training.

Ich halte 45 min für einen alten Mann auf 10 Km für sehr gut. Warum da noch schneller sein zu wollen erschließt mir nicht, es sei denn man möchte wie meine Bekannten an der LA. Senioren WM teilnehmen. Aber jeder wie er mag. Mir reichen 45 min als Ziel locker aus, wenn ich die noch 10 Jahre so ungefähr halten kann, bin ich mehr als zufrieden.

Thomas

*Für 45 min brauche ich in der Session ca. 3 mal Training die Woche (reine Lauf)

Marathon unter 2:40 ist ja schon Wahnsinn! Hut ab!

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